Martin Liebmann, Faul zu sein ist harte Arbeit.

Martin Liebmann, Faul zu sein ist harte Arbeit

Martin Liebmann, Faul zu sein ist harte Arbeit. Eine Ode an den Müßiggang.

Komplett Media 2019, 223 Seiten, 18,00 Euro (D)/18,50 Euro (A), ISBN: 978-3831205462

Wenn der Obmann des Vereins zur Verzögerung der Zeit ein Buch schreibt, dann liegt es auf der Hand, dass es ebenso humorvoll wie philosophisch wird. Mit leichter Feder erzählt Liebmann Geschichten über den Rausch der Möglichkeiten, die Gegenwartsschrumpfung, den Wettbewerb, unsere Endlichkeit und andere Zusammenhänge, die es uns in der modernen Wachstumsgesellschaft so schwer machen, innezuhalten und Muße zu finden. Natürlich finden sich in seinem Buch auch die Paradoxen Interventionen im öffentlichen Raum wieder, für die der Verein so bekannt ist. Seine Mathematik der Entschleunigung liefert schließlich ein köstliches Gedankenspiel, das jedem blinden Aktivismus den Wind aus den Segeln nimmt.
Das im September erschienene Buch hat in den Medien eine selbst für das Vereinsthema ungewohnt starke Resonanz ausgelöst. Von Spiegel über FAZ bis zur Bild am Sonntag, von Landesfunkhäusern bis zum Deutschlandfunk wurden ausführlich und ganz im Sinne des Vereins die Beschleunigung des Lebens in Frage gestellt und die Bedeutung der Muße für ein gutes Leben und Zusammenleben diskutiert. Liebmanns Buch ist eine inspirierende Lektüre und das perfekte Geschenk für Menschen, die auf der Suche nach einem erfüllten, glücklichen Leben sind.

Ze:it:23, Kurzgeschichten Wettbewerb

Ze:it:23, Kurzgeschichten Wettbewerb, Literareon Verlag 2019, ISBN 978-3-8316-2099-9, 9,60€ (D).

Der Literareon Verlag hat 2018 einen Kurzgeschichtenwettbewerb zum Thema „Zeit“ ausgeschrieben. Den ersten Preis in diesem Wettbewerb hat Josefine Sarfert mit ihrer Geschichte gewonnen.  Der Verlag hat die Anthologie mit den Preisträgern sowie weiteren ausgewählten Geschichten in einem Büchlein veröffentlicht und auf der letzten Frankfurter Buchmesse vorgestellt.