Über den Verein

1.
Der VEREIN ZUR VERZÖGERUNG DER ZEIT
ist ein Netzwerk der Zeit-Interessierten

Die Mitglieder kommunizieren auf verschiedenste Weise miteinander, fachbezogen, interdisziplinär oder ganz einfach themenzentriert.
Mit dem Forumsblatt Zeitpresse, der Homepage und dem Service des Zeitbüros unterstützt der Verein diese Vernetzung und den Austausch.

2.
Der VEREIN ZUR VERZÖGERUNG DER ZEIT
ist die Zentrale der Zeit-Sachverständigen

Im Verein haben sich viele Menschen versammelt, die Fachleute in ihrem Gebiet sind und ihr Lebens- oder/und Arbeitsfeld kritisch durch die Zeit-Linse betrachten.
Wir treten auch heute schon aktiv als Sachverständige für Zeitfragen nach außen und werden diese Kompetenzen in Zukunft verstärkt auch anderen zugänglich machen. In zahlreichen öffentlichen Interviews, Talkshows und Radio- und Fernsehsendungen, aber auch in zahlreichen internen Arbeitssitzungen von Organisationen ist die Sichtweise der „Zeitverzögerer“ gefragt.
Der Verein zur Verzögerung der Zeit ist derzeit der größte interdisziplinäre Zusammenschluss von Zeitexperten im deutschsprachigen Raum.

3.
Der VEREIN ZUR VERZÖGERUNG DER ZEIT
ist eine Zeit-Beratungsstelle mit interdisziplinärem Know-how.

Über unsere Medien wie Fundus, Zeitpresse, Homepage oder in den Gesprächen geben wir Alltagshilfen, indem wir das Thema auf die Alltagsebene „herunterbrechen“. Viele Mitglieder suchen ganz einfach einen anderen, gesünderen Umgang mit der Zeit und können sich der Solidarität der über tausend Mitglieder sicher sein.

4.
Der VEREIN ZUR VERZÖGERUNG DER ZEIT
ist auch ein künstlerischer und humorvoller Verein

Künstlerische Zeit-Objekte, humorvolle und auf witzige Weise aufrüttelnde Zeit-Aktionen sind das Gewürz in der interdisziplinären „Zeit-Suppe“, mit dem auch wir im Verein das für viele Menschen scheinbar so trockene Thema würzen. Hier wird oft sinnlich fassbar, was wir sonst mit vielen Worten zu erklären versuchen.
Wir nehmen uns viel ZEIT für den Humor, schließlich: Wer keine Zeit hat, hat nichts zu lachen – und zum Genießen kommt er erst recht nicht!

Wie sagte doch unser Sympathisant Elias Canetti:
„Wenn das Telefon nicht klingelt – ist es für mich!“

Geschichte

Der gemeinnützige Verein zur Verzögerung der Zeit wurde 1990 von Em. O.Univ.-Prof. Dr. Peter Heintel aus Klagenfurt gegründet.

Seit 2014 ist Martin Liebmann aus Reinfeld (bei Hamburg) Obmann des international tätigen Vereins, Obfrau ist Angelika Drabert aus München, Dr. Franz J. Schweifer aus Mödling (bei Wien) fungiert als stellvertretender Obmann. Prof. Dr. Peter Heintel wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Prof. Dr. Hartmut Rosa ist das erste Ehrenmitglied auf Lebenszeit. Die Ehrenmitgliedschaft wird maximal alle zehn Jahre verliehen.

Prof. Heintel sah in der Vereinsgründung einen Ansatz, einen reflektierten Umgang mit Zeit auf kollektiver Basis anzuregen und neue Formen des Umgangs mit dem Phänomen Zeit anzustreben.

Der Vereinsname soll ein wenig provozieren. Aber er will auch darauf hinweisen, dass in unserer Kultur und in der heutigen Zeit der Entschleunigung wesentlich mehr Beachtung geschenkt werden sollte, als der ohnehin fast automatisch auf uns eindrängenden Beschleunigung.

Der gemeinnützige und außerparteiliche Verein zur Verzögerung der Zeit ist an die Fakultät für interdisziplinäre Forschung und Fortbildung (IFF) der Alpen-Adria Universität in Klagenfurt angegliedert.

Ziele

Die verhängnisvollen Auswirkungen, welche die oft nicht zu Ende gedachten und aktionistischen Beschleunigungstendenzen in allen Lebensbereichen mit sich bringen, fordern es geradezu heraus, dass eine Gruppe von Menschen ihren Zeit-Sachverstand einbringt und an das angemessene Zeitmaß erinnert bzw. eine die Eigenzeitlichkeit lebender Systeme berücksichtigende Entwicklungszeit einfordert.

In allen Lebensbereichen nehmen wir uns meist nicht mehr genug Zeit, um „reife“ Entscheidungen zu treffen, müssen die destruktiven Nebenwirkungen dann ertragen und unsere Zeit häufig mit selbstverursachtem Krisenmanagement verbringen.
Hier will der Verein zur Verzögerung der Zeit ein Gegengewicht setzen und das Individuum, aber auch Gruppen und Organisationen dabei unterstützen, wieder in die Zeit-Balance zu kommen.

Netzwerk

Es handelt sich weniger um einen klassischen Verein, sondern eher um ein Netzwerk von Menschen, denen der angemessene Umgang mit Zeit ein Anliegen ist. Man tauscht sich aus bei Symposien oder zwanglosen Treffen, trifft sich in regionalen Gruppen, plant gemeinsame Projekte oder Workshops, oder ………ist mit seiner Mitgliedschaft schlicht und einfach „Selbstmahner“ im Umgang mit der Zeit.

In den letzten Jahren wurde der Verein zur Verzögerung der Zeit immer häufiger von verschiedenen Institutionen um Stellungnahmen und Beurteilungen gebeten zu verschiedenen gesellschaftlichen Entwicklungen. Damit hat sich der Zeitverein auch zu einem Pool an Zeit-Experten entwickelt, deren Meinung und Rat als Sachverständige in wachsendem Maße gefragt ist.

Mitgliedschaft

Wer Mitglied im Verein zur Verzögerung der Zeit sein will, muss sich lediglich, wie es in den Statuten heißt, „verpflichten, innezuhalten, und dort zum Nachdenken auffordern, wo blinder Aktivismus und partikuläres Interesse Scheinlösungen produziert.“

Jedes Mitglied erhält die Informationen aus dem zentralen Vereinsbüro, das Forumsblatt „Die Zeitpresse“, kann sich aus dem Fundus des Vereins (Sammlung von Aufsätzen und Materialien rund um das Thema Zeit) bedienen, kann selbst veröffentlichen und erhält Unterstützung bei der Suche nach Projektpartnern oder Materialien. Je nach Region kommt es auch zu regionalen Zusammenkünften, wenn die Mitglieder es wünschen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, am jährlichen Symposium bzw. Forum teilzunehmen, welche dem Austausch untereinander und mit ausgewiesenen Zeitexperten dienen. Dem autonomen und souveränen Umgang mit der eigenen Zeit dient dabei seit Jahren die Methode des „open-space“.

Struktur

Der Vorstand

Ehrenvorsitzender: Univ. Prof. Dr. Peter Heintel, Klagenfurt

Martin Liebmann, Reinfeld (Obmann),
Angelika Drabert, München (Obfrau),
Franz J. Schweifer, Maria Enzersdorf bei Wien (Stellvertreter),

Harald Dvorak, Wien,
Peter J. Klein, Bodenheim,
Mark Riklin, St. Gallen,

Beirat (Sachverständige aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik, Verwaltung)

Die Mitglieder

Die Mitgliedern organisieren auf Wunsch und nach Neigung …
Netzwerke
Projekte
Arbeitskreise
Treffen
Regionalgruppen (Zeitsalons)
Seminare
Produkte
Initiativen
Buchprojekte
Kunstaktionen

Das Büro des Vereins zur Verzögerung der Zeit

Geschäftsführung:

Michaela Schmoczer, Klagenfurt
Robert Lauritsch, Klagenfurt

Allgemeine Aufgaben:

Kommunikation + Organisation

Arbeitsbereiche:

Direkte Ansprechpartnerin
Briefwechsel
Homepage
Fundus
Zeitpresse
Symposium/Forum

Konkrete Aufgaben:

Anfragen und Kurzinfos
Vermitteln von Interviews
Vermitteln von Vorträgen
Literaturhinweise
Anmeldungen
Werbung, Sponsoren
Bestellungen
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Planung Symposium/Forum
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